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Okt
07

Käuter & Gewürze: Rosmarin - alles was man wissen muss

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Bekannt und beliebt als Gewürz für Fleisch und Geflügel steht der Rosmarin ganz oben auf der Liste wichtiger Gewürze der mediterranen Küche. Doch diese Pflanze mit ihrem intensiven, leicht herben und harzigen Geschmack enthält darüber hinaus viele wertvolle Inhaltsstoffe und wird in der traditionellen Medizin zur Linderung der verschiedensten Beschwerden eingesetzt.

Rosmarin

Die Wuchshöhe des Rosmarins beträgt in unseren Breiten meist ca. 50 Zentimeter, bei günstigen Bedingungen bringt es die Pflanze aber auch schon mal auf  bis zu zwei Meter.

Bereits in der Antike fand der Rosmarin vielfach als Weihrauchersatz Verwendung. Er war fester Bestandteil ritueller, reinigender Räucherungen. Als Symbol der Liebe und Schönheit war der Rosmarin der Göttin Aphrodite geweiht. Nach Europa kam der Rosmarin vermutlich im ersten Jahrhundert nach Christus durch pilgernde Mönche. Er fand schnell in Klöstern als wichtige Heilpflanze Verwendung und wurde gerne bei Problemen mit der Verdauung oder aber auch der Potenz verschrieben. Auch heutzutage ist die Verwendung bei Verdauungsbeschwerden noch üblich und mittlerweile auch wissenschaftlich anerkannt.

Die aromatisch duftende Pflanze zählt zu den Lippenblütengewächsen. Die Blätter sind nadelförmig und enthalten neben ätherischen Ölen ebenso Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide und Harze. Im Frühjahr von März bis Juni zeigen sich die blassblauen Blüten des Rosmarins.

Auf sandigem Boden an einem sonnigen Platz gedeiht diese frostempfindliche Pflanze besonders gut. Insbesondere Staunässe gilt es zu vermeiden, durchlässiges Substrat und eine Drainageschicht schaffen hier Abhilfe. Rosmarin sollte stets in einem hellen, ungeheizten Raum im Haus überwintern. Geben Sie Acht, dass der Wurzelballen in dieser Zeit nicht austrocknet. Ist der letzte Frost vorbei können Sie den Rosmarin ab Mitte Mai getrost wieder nach draußen stellen. Ist Ihr Rosmarin dann einige Jahre alt geworden, sollten Sie ihn am besten recht bald in einen ausreichend großen Kübel verpflanzen, denn häufiges Umtopfen verträgt er leider nicht. Beachten Sie diese Regel kann er dort über viele Jahre ungehindert wachsen.

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