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Mai
20

Wie man Stauden pflanzt und verjüngt

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Stauden, einmal gepflanzt, verleihen dem Garten über viele Jahre hinweg ein blühendes Gesicht. Kraut und Blüten vertrocknen zwar im Herbst, die Pflanze überwintert jedoch in der Wurzel; die ersten wärmenden Sonnenstrahlen erwecken sie im Frühling wieder zu neuem Leben.

Wenn Sie sich ein prächtiges Staudenbeet im Garten wünschen, so sollten Sie den Boden sorgfältig vorbereiten: Lockern Sie die Erde ein wenig, und arbeiten Sie Torf oder Kompost ein. Erst dann sollten Sie einkaufen gehen - junge Stauden bekommen Sie im Garten-Center, in der Gärtnerei oder auf dem Wochenmarkt. Die feinen Wurzeln der jungen Pflänzchen trocknen leicht aus; pflanzen Sie Stauden daher rasch ein. Zunächst werden die Pflanzen ausgelegt.

Die Abstände betragen je nach Höhe der Staude 20 bis 80 cm. Die Pflanzenabstände können Sie vom Weg, einem Brett oder Schrittplatten aus korrigieren. Von dort aus lässt sich später das Beet leicht pflegen.

Wenn Sie länger als eine halbe Stunde zum Auslegen der Stauden brauchen, dann müssen Sie die Wurzeln vorm Vertrocknen schützen: Überbrausen Sie die Pflanzen ein wenig, spülen Sie dabei aber nicht die Erde aus dem Wurzelballen, Bei Stauden ohne Ballen kürzen Sie die langen, herunterhängenden Wurzeln der Pflanzen auf Handbreite. Die Pflanzlöcher, die Sie für die kleinen Stauden ausheben, sollen so groß sein, dass beim Einpflanzen keine Wurzeln geknickt werden.

Stauden pflanzen Sie in der ursprünglichen Wachstumstiefe ein - die erkennen Sie an der bräunlichen Färbung des Wurzelhalses oder an der Oberfläche des Wurzelballens. Beim Einsetzen ins Pflanzloch wird die Staude freilich etwas höher gehalten, damit sie auch nach dem Andrücken und Angießen noch in der richtigen Höhe sitzt. Nun können Sie von allen Seiten vorsichtig Erde einfüllen und andrücken. Danach wässern Sie gründlich: Gießen Sie vorsichtig mit der Gießkanne um jedes der Pflänzchen herum. Ist die Staude einige Jahre alt, so können Sie sie durch Teilung verjüngen: Graben Sie die Pflanze noch vor dem Austreiben im Frühjahr mit der Grabgabel aus und schütteln Sie die Erde ab dann können Sie die austriebsfähigen Knospen leicht erkennen. Aus jeder Knospe mit genügend Wurzelwerk lässt sich eine neue Pflanze gewinnen.

Geteilt werden Stauden je nach Härte des Wurzelballens mit der Hand, dem Messer oder dem Spaten:

  • Teppichbildende Stauden wie Sternmoos, Katzenpfötchen und viele Mauerpfötchen-Arten lassen sich mit der Hand auseinanderreißen.
  • Für Sommermargeriten, Herbstastern, für Gemswurz und Sonnenbraut brauchen Sie ein scharfes Messer.
  • Verholzte Stauden wie Rittersporn und Schafgarbe, Sommerphlox, Feinstrahl- Aster und Taglilie können Sie mit einem Spaten teilen.

Die Pflänzchen müssen schnell wieder in die Erde: Schneiden Sie abgestorbene Blätter, Stängel und beschädigte Wurzeln ab und graben Sie die Setzlinge in der ursprünglichen Pflanztiefe wieder ein. Wenn das Beet, in dem die Stauden ihre neue Heimat finden sollen, noch nicht fertig ist, dann müssen Sie den Pflanzen ein Schutz-Quartier einrichten - einschlagen nennt das der Gärtner. Dieses Quartier besteht aus einem Graben. Entlang der schrägen Grabenwand werden die Stauden ausgelegt, mit Erde abgedeckt und gewässert - so sind die Pflänzchen vorm Austrocknen geschützt.

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Über den Autor

Steffen Kessler (Alle Artikel anzeigen)

Steffen hat schon früher gerne im Garten seiner Eltern mit geholfen und entwickelte dadurch einen Begeisterung für das Thema Haus und Garten. In seinen Artikel schreibt er über Produkte aus dem Bereich und gibt praktische Tipps zur Gartengestaltung. Dabei seit: 25.06.2015.

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