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Okt
24

Rosen im Herbst schneiden - so gehts!

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„Wer schweigen kann und warten, dem wachsen die Rosen im Garten“, so sagte es schon Alfred Huggenberger. Doch damit Ihre Rosen auch im nächsten Jahr wieder zu voller Pracht finden, braucht es im Herbst schon ein wenig Pflege. Das richtige Zurückschneiden ist dabei unerlässlich.

Knospen und Blätter der Rosensträucher erfrieren über den Winter durch die niedrigen Temperaturen. Deshalb sollten Sie im Herbst bevor die Minusgerade dauerhaft Einzug erhalten Ihre Rosen zurückschneiden, um Fäule und Pilzbefall zu verhindern und Ihren Rosenstock gesund zu erhalten. Der Herbstschnitt soll dabei sicherstellen, dass Triebe nicht erfrieren und gleichzeitig die Rose vor totem Holz schützen. Demgegenüber dient der Rückschnitt im Frühling dazu, das Wachstum der Pflanze anzuregen.

Durch einen wohl bedachten Frühlingsschnitt lässt sich unter anderem auch die Wuchsrichtung der Pflanze bestimmen. Deswegen sollten sie im Frühjahr besonders bedacht und sorgfältig stutzen und nur die vier Rosenaugen vom Schnitt ausnehmen. Im Herbst hingegen ist Ihnen nahezu freie Hand gelassen, denn Sie haben nur eine wichtige Regel zu befolgen: Junge Triebe sowie Knospen, Blüten und auch die Blätter der Blume sollten abgeschnitten werden, bevor der einziehende Winter für Erfrierungen sorgt und sie so zur Brutstätte für Krankheiten werden lässt.

Der Perfekte Schnitt

Rosenschnitt: So geht es!Um dabei den perfekten Schnitt zu erhalten, entfernen Sie nah beieinander stehende Äste sowie Totholz und kürzen Ihre Rosentriebe am besten auf dieselbe Höhe. Somit sollte Ihr Rosenstock nach dem Herbstschnitt nur noch aus kräftigen, gut 20cm langen Stängeln bestehen.

Der Schutz vor der Kälte hat oberstes Gebot, wenn Sie anschließend Ihre Rosen winterfertig machen. Dazu nehmen Sie am besten Tannenreisig und umwickeln den Rosenstock gründlich. Anschließend bedecken Sie den Boden mit möglichst trockener Erde. Dies verhindert, dass sich Keime und damit Infektionen nahe Ihrer Pflanze entwickeln und sie letzten Endes befallen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einmulchen der Schnittstelle, wodurch sogar eine noch bessere Isolation gegen Frost erreicht werden kann. Jedoch kostet Mulch deutlich mehr als Gartenerde.

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, können Sie den Winter genießen und sich sicher sein: Im nächsten Frühling wachsen auch in Ihrem Garten wieder prachtvolle Rosen.

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Über den Autor

Marco Schmitz (Alle Artikel anzeigen)

... Dabei seit: 17.08.2012.

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